SeniorenWohnen und Margarete-Blarer-Haus in
Mannheim-Neckarau
Das unmaßstäblich mit
Werkstattgebäuden in Gestalt von Hochhäusern intensiv bebaute
Blockinnere in der Nähe des Neckarauer Ortskern soll umgestaltet
werden.
In 2006 lobte der 'Verein
für Gemeindediakonie und Rehabilitation e.V.' zur Neugestaltung des Areals
zwischen Rheingold- und
Friedrichstraße ein
Realisierungsgutachten aus.
Das Preisgericht bedachte den Entwurf von STORCH + FEDERLE mit dem 1.
Preis.
Der Bauherr hat sich für die Verwirklichung des Projektes
entschieden, eine Bauvoranfrage wurde von der Stadt Mannheim genehmigt.
Aus dem
Wettbewerbskonzept:
"Zur Straffung der Struktur und zur räumlichen Gliederung des
Bereichs werden zwei gegenläufig geschwungene Baukörper
angeordnet. Diese leiten den Passanten durch den Hofbereich und bieten
ständig wechselnde Perspektiven und Durchblicke.
Die Baukörper sind horizontal gelagert und bilden ruhige
Raumkanten. Die vertikale Gliederung in
- eine
Sockelzone,
- zwei
darüber schwebende Normalgeschosse und
- ein
zurückgesetztes
"Penthouse"-Geschoss
sorgt für
Maßstäblichkeit der
Bebauung. Die vorhandenen Bäume können zum Großteil
erhalten werden.
- Wohngebäude
Alle Nutzungen im Gebäude werden durch ein gemeinsames Foyer
erschlossen.
Im Erdgeschoss liegen die diakonischen Einrichtungen, außerdem
ein integratives Diakonie-Café.
Die Wohngeschosse werden durch ein Treppenhaus und einen Aufzug
barrierefrei erschlossen. Zu den Wohnungen führen
Laubengänge, die sich an verschiedenen Stellen aufweiten und Raum
für Kommunikation bieten.
Das Wohnungsspektrum reicht vom 1 1/2-Zimmer-Appartement mit Balkon bis
zur großzügigen Penthouse-Wohnung mit Dachterrasse.
Der zentrale Fußweg ist öffentlich und kann von den
Neckarauer Bürgern als Abkürzung genutzt werden.
- Heim für behinderte Kinder und Jugendliche
Im Erdgeschoss sind die Gemeinschaftsräume und das Dienstzimmer
angeordnet, darüber lagern sich auf drei Geschossen die
Wohngruppen.
Alle Individualzimmer orientieren sich nach Westen und haben einen
gemeinsamen Balkon. Koch- und Essbereich sowie Wohnzimmer flankieren
den Spielflur und orientieren sich zu den beiden Gartenzonen des Heims.
Bauablauf
Um mehrmaliges Umziehen zu vermeiden, wird nach Abbruch der
Werkstattgebäude zunächst der Neubau "Margarete Zwo"
für das Kinderheim errichtet. Nach dem Umzug ins neue Haus wird
dann erst das alte Heim-Gebäude abgebrochen und dort der Neubau
mit Wohnungen und diakonischen Diensten errichtet."
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