Zum Garten sind alle Fenster großzügig zu einem großen Fassadenfeld zusammengefasst.









































































































































































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Doppelhaushälfte in Mannheim-Niederfeld

Die Planung und Ausführung erfolgte während eines längeren Auslandsaufenthalts der Bauherrn. In wenigen persönlichen Gesprächen wurden wesentliche Entscheidungen getroffen. Viele weitere Verfeinerungen und Detaillierungen wurden in enger und intensiver Abstimmung mit Hilfe moderner Kommunikationstechnik vorgenommen.

Das Haus in Holzrahmenbauweise schließt eine Baulücke und vervollständigt die Straßenflucht. Die Doppelhaushälfte verwirklicht die städtebaulichen Vorgaben, nimmt aber mit einem Rücksprung die abweichende Bauflucht des linken Nachbarn auf.
Hier ist der Hauszugang. Weg, Stufen und Podest ergeben zusammen mit der Eingangstür, den lackierten Dreischichtplatten und einem weiteren Fenster einen vertikalen Streifen von der Grundstücksgrenze bis zum First. Im horizontalen Fensterband bildet sich die Küche zur Straße hin ab.
Ein Schuppen nutzt den Raum zur Grenze, gewährleistet den Durchgang zum Garten und bietet Abstellfläche.

Foyer, Wohnen, Essen und Kochen im Erdgeschoss sind zueinander offen. Die Küche ist das zentrale Switchboard des Hauses. Das große Eckfenster gewährt Überblick über die Spielstraße und die Ankunft der Familie. Über die eingrenzende offene Theke ist der Zusammenhang zum Familiengeschehen in Ess-, Wohn- und bis zum Gartenbereich hin gegeben.
Der Essbereich ist durch die ausgestellte rote Wandscheibe erweitert. Jeweils seitlich entstehen raumhohe vertikale Fenster mit Ausblicken in den Garten und auf die offene Spielstraßenflucht.

Das Obergeschoss bietet drei Kinderzimmer und ein großes Bad. Das Dachgeschoss ist mit einem 40 qm großen Studio und einem weiteren Bad den Eltern vorbehalten. Im Untergeschoss wurde neben den Funktionen Waschen, Technik und Bevorratung auch ein Gästezimmer geschaffen.

Der gesteigerte Ausführungsstandard des Rohbaus wurde durch die Messung beim Blowerdoor-Test am 25. April 2007 bestätigt. Bevor der endgültige Ausbau begann, wurde die Dichtigkeit der Gebäudehülle überprüft.
Die Energieeinsparungsverordnung verlangt für ein Niedrigenergiehaus die Unterschreitung des N50-Wertes von 1,5. Tatsächlich konnte durch die besondere Sorgfalt der Bauleitung der hervorragende N50-Wert von 0,65 erreicht werden. Die wesentliche Verbesserung des Niedrigenergiestandards zahlt sich auf Dauer für die Bauherrn in niedrigeren Betriebskosten aus.





































































































































































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