Das Wohnhaus mit großem Gartengrundstück wurde wesentlich aufgewertet.





















































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Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in Limburgerhof

Die Aufwertung durch zahlreiche Einzelmaßnahmen ist offensichtlich. Aus dem introvertierten, kleinzelligen und 'undurchsichtigen' Haus mit verwinkelten Zimmerfluchten wurde ein offenes, lichtdurchflutetes Haus. Intern und extern entstanden neue Bewegungs- und Blickachsen. Das zeitgemäße Wohngefühl nach dem Umbau ist durch die zahlreichen neuen Beziehungen zum Garten geprägt. Im Zusammenhang aller Modernisierungsmaßnahmen ist eine Balance aus Ökologie, Ökonomie und Ästhetik entstanden.

Wesentliche Maßnahmen im Einzelnen:

- Der Bewegungsverlauf 'Diele-Küche-Gartenzimmer' ist gradlinig korrigiert und nicht mehr umständlich und unübersichtlich. Im Verlauf dieser Achse durchquert man das Haus jetzt von Fenster zu Fenster, von Tageslicht zu Tageslicht.

- Die terrassenseitige Außenwand ist durch den Abbruch der Innenwand zwischen Küche und Essbereich durchgängig auf ganzer Länge erlebbar. Sie hat zusätzliche Öffnungen erhalten, selbst zwischen Küche und Gartenzimmer. Es ist völlig neu, dass man aus der vormals eingekapselten Küche über zwei Flanken die Gartenterrasse überblickt. Aus ihrer Isolation befreit ist die Küche zum Dreh- und Angelpunkt geworden.


- Der Anbaubestand wurde zu einem Gartenzimmer verändert. Er hat neue Dachflächenfenster und Öffnungen zur Küche erhalten. Die ehemalige  introvertierte 'Wetterhütte' ist heute einem Wintergarten ähnlich. Die wandtiefen Fensterbrüstungen sind als Sitzbänke ausgebildet.


- Im Wohn- und Essbereich sind Fensterbrüstungen entfallen. Das Tageslicht flutet die neuen Fußböden. Zusätzliche Fenstertüren vom Essbereich und Gartenzimmer her schaffen reichhaltige und durchlässige Bezüge zur Terrasse und zum großzügigen Garten.


- Das kleine alte Bad im Obergeschoss wurde zugunsten einer offenen Mediengalerie aufgegeben. Das neue großzügige Badezimmer mit Waschtisch, Duschnische und Wannenelement wurde in einem Zimmer eingerichtet. Alle entfallenen Wände im OG waren Teil des Dachstuhltragwerks. Sie wurden durch Stahlrahmen ersetzt.


Energieeffizienz:
Die Fassade wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem und das Dach mit einer Aufsparrendämmung nach heutigen Energiesparstandards gedämmt. Oberputz und Ziegel haben im Detail eine feine Optik. Auch durch Holz-Alu-Verbundfenster konnten die Energie- und Betriebskosten erheblich gesenkt werden.





































































































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